#1 • Neuanfänge souverän meistern

🚀 Die wichtigsten Learnings aus diesem Beitrag kurz zusammengefasst:

  1. Loslassen ist kein Verlust
  2. Aller Anfang ist Akzeptanz
  3. Erfolgreich Loslassen braucht eine Perspektive in die Zukunft, also etwas, auf das du dich freuen kannst.
Neuanfänge souverän meistern

Ich möchte mit dir heute über das Thema Veränderung und damit einhergehend Neuanfänge zu meistern sprechen. Veränderung begleitet uns grundsätzlich unser ganzes Leben und hat unterschiedliche Dimensionen – von schulischen Veränderungen (Grundschule > weiterführende Schule) über einschneidende Erlebnisse, wie z.B. den  Führerschein zu machen und auf einmal neue Möglichkeiten und Unabhängigkeit zu haben, hin zu den großen Entscheidungen im Erwachsenenalter, wie die Berufs-, Partnerwahl, Elternschaft, Wohnortwechsel, Schicksalsschläge, Erfolgserlebnisse, etc.

Was viele dieser Dimensionen miteinander gemeinsam haben: Der Veränderungsprozess ist für uns Gewohnheitstiere nicht immer leicht. Kern dieser Folge soll heute sein, dass wir uns anschauen, was Veränderungsprozesse mit sich bringen und wie wir Veränderungen positiv begegnen können, um die Vorteile für das “Neue” zu nutzen.

#1: Loslassen ist kein Verlust

Wieso fällt es uns eigentlich so schwer, Abschied von etwas zu nehmen? Vielleicht geht es dir so, dass du mit “Abschied”, “Veränderung” und “Loslassen” etwas Negatives verbindest. Es bedeutet für dich also Verlust und in gewisser Hinsicht auch zu scheitern. Grundsätzlich sind wir Menschen echt schlechte Verlierer*innen. Wir wollen viel lieber gewinnen. Diese Haltung finde ich allerdings im Kontext eines Veränderungsprozesses nicht wirklich mit Selbstakzeptanz verbindend, denn sie impliziert die Bewertung des Zustands mit gut oder schlecht.

Dabei geht es meiner Meinung nach beim Loslassen viel mehr darum, Chancen zu ergreifen. Persönlich zu wachsen. Liebevoll zu sich selbst zu sprechen. Loslassen ist ein wichtiger Prozess in unserem Leben, denn er bleibt niemandem von uns erspart und wir gewinnen viel mehr, wenn wir uns einen gesunden Umgang mit dieser Herausforderung antrainieren.

Je länger wir das Loslassen als negativ einstufen oder ausblenden, desto mehr leidet unser Wohlbefinden. Wer sich gegen Veränderung sperrt, katapultiert sich selbst immer mehr in ein Stadium der Überforderung und ist extrem schnell reizbar.

#2: Aller Anfang ist Akzeptanz

Die gute Nachricht: Loslassen kann man lernen. Je besser dieser Prozess ohne negative Gefühle, wie z.B. Reue, durchlebt wird, desto eher erfährt man eine wundervolle Form von Freiheitsgefühl, das den Gedanke von einer positiven Zukunft voller Möglichkeiten eröffnet. Es macht sich dann der Gedanke in deinem Gehirn breit, dass Loslassen nicht das Ende ist, sondern der Anfang von etwas Neuem.

Es eröffnet Sichtweisen auf Dinge, die du endlich hinter dir lassen darfst. In meinem Fall ist das im Falle meines Kreativ-Businesses (www.kreativ-akademie.com) so: Ich habe nicht mehr den Druck, immer was Schönes erschaffen zu müssen, was mir einfach nur in 50% der Versuche gelingt. Oder ein anderes Beispiel, wenn wir an einen Wohnungswechsel denken: Endlich steigt der Wohnkomfort durch gedämmte Wände – purer Luxus für uns! Grundvoraussetzung für diese Gedanken: Loslassen und Veränderung akzeptieren à la “Okay, das ist jetzt so.” Und dann kann ich auch sagen: “Ich fokussiere mich jetzt auf das Neue – eine neue Chance.”

Übrigens: Teamsportarten sind tolle Lehrmeister. Ich selbst habe früher Handball gespielt und wir haben wirklich oft verloren. Und was in solch niederschmetternden Situationen immer geholfen hat war der Gedanke, dass ich niemals allein dabei war, sondern immer mein Team um mich herum hatte. Es ist nie die Welt davon untergegangen, sondern es ging danach weiter. Und das hat man gemeinsam gemeistert. Wie sagt man so schön: “Neues Spiel, neues Glück.”

#3: Erfolgreich Loslassen braucht eine Perspektive in die Zukunft

Wenn du dich auf etwas freuen kann, dann fällt es viel leichter, Altes gehen zu lassen. In meinem Kreativbusiness-Beispiel: Neue Website aufsetzen, meine Stärken neu einbringen, von Grund auf strukturiert an eine Sache rangehen. Oder bleiben wir beim Wohnungswechsel-Beispiel: Neues Haus mit mehr Platz, eigenem Büro, schöner kleinerer Garten, tolle Wohnlage. Ich fokussiere mich ganz gezielt auf das Schöne und baue Dankbarkeitsroutinen in meinen Alltag ein.

Loslassen fällt uns leichter, wenn wir ein hohes Selbstwertgefühl haben, und das baust du auf, indem du dir Wünsche erfüllst und diese Prozesse dankbar annimmst. Es kommt also auch vor allem eben auf deine Sichtweise auf den Veränderungsprozess und die Veränderung an sich an. Wir Menschen sind nicht einfach nur so, wie wir sind, sondern wir sind immer auch so, wie wir werden können. Wir sind fähig, uns zu verändern und um Loszulassen braucht es ein Zulassen an neuen Möglichkeiten.

Wenn deine Sichtweise auf das Neue positiv, mit Freude und in Leichtigkeit ist, dann fällt dir das Loslassen leicht. 

Was du für dich mitnehmen kannst…

Mit diesen 3 Learnings möchte ich diesen Beitrag nun abschließen:

    1. Loslassen ist kein Verlust
    2. Aller Anfang ist Akzeptanz und
    3. Erfolgreich Loslassen braucht eine Perspektive in die Zukunft – also etwas, auf das du dich freuen kannst.

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